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Glossar

3G

Abkürzung für "3. Generation" bzw. "Third Generation" o gemeint ist die dritte Mobilfunk-Generation:
* die erste arbeitete analog (C-Netz),
* die zweite digital (GSM bzw. NatelD, E-Netz)
* die zwei-ein-halb-te paketorientiert z.b GPRS
* die dritte paketorientiert und wesentlich schneller (UMTS)

Bluetooth

Bluetooth ermöglicht die drahtlose Kommunikation zwischen verschiedenen elektronischen Geräten.
Bluetooth operiert in einem Frequenzbereich um 2,4 GHz, der lizenzfrei unterschiedlichen Technologien zu Verfügung steht. Die typische Reichweite von Bluetooth beträgt ca. 10 m, wobei keine Sichtverbindung zwischen den Geräten bestehen muss. Leistungsverstärkt soll sogar eine Reichweite bis zu 100 Meter möglich sein. Im Höchstfall können 127 Geräte miteinander verbunden werden.

cHTML

Bei cHTML (compact HTML) handelt es sich um einen eingeschränkten Befehlssatz von HTML. cHTML wird als Seitenbeschreibungssprache bei I-Mode eingesetzt.

Download / Downstream

Bezeichnung für das (Herunter-)Laden von Daten aus einem Kommunikationssystem wie dem INTERNET. Bei einem Download werden Programme oder Dateien auf den eigenen Computer oder das Mobiltelefon übertragen. Im WAP oder WWW-Browser genügt dazu der übliche Klick. Mit dem Handy man kann auch z.b mit einem SMS einen Download auslösen. -> mymms/MMS Download Service.

Das Gegenteil zum Download ist der Upload, z.B. ein MMS wird mit dem Mobiltelefon auf mymms (bzw. unseren Webserver) geladen.

Dualband

Ein Dualband-Gerät kann über zwei Frequenzbereiche kommunizieren. In Deutschland erhältliche Geräte arbeiten meist mit 900 und 1800 MHz, Europa/Amerika/Asien-taugliche mit 900 und 1900 MHz.

GPRS

Abkürzung für "general packet radio service" o Die GPRS-Technologie, die seit 2000 verfügbar ist, unterstützt drahtlose Übertragungsgeschwindigkeiten, die theoretisch schnell genug sind, um bei voller Farbdarstellung durchs Internet zu surfen. Dank GPRS können die Nutzer auch ganztags mit dem Internet verbunden bleiben, denn GPRS wird nicht nach verbrauchter Online-Zeit abgerechnet, sondern aufgrund der übertragenen Datenmenge. Denkbar wäre aber auch, dass der Kunde für heruntergeladene Daten gar nichts zahlt, weil der Anbieter ein Interesse an der Abfrage der Informationen hat und die Bezahlung übernimmt.

Große Hoffnungen setzten die Anbieter auch auf ortsbezogene Angebote (Location Based Services / LBS). Da die Netzbetreiber orten können, wo sich der Nutzer gerade aufhält, können sie dem Kunden beispielsweise bei der Suche nach einem Restaurant helfen.

Im Gegensatz zur HSCSD-Technik verwendet GPRS mehrere Funkzeitschlitze gleichzeitig (Multislot-Technik) und erreicht so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 171 KBit/s. GPRS basiert ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll auf der Vermittlung einzelner Datenpakete und sendet nicht auf einem kontinuierlichen Datenstrom. Die Einführung von GPRS ist der erste direkte Schritt zu UMTS. GPRS arbeitet schon paketorientiert wie UMTS, während HSCSD noch verbindungsorientiert arbeitet.

GSM

Abkürzung für "Global System for Mobile Communications" o Betagter internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk, auf dem alle Deutschen Mobilfunknetze basieren.

Bezüglich der maximalen Datenübertragungsrate ist bei 9600 Bit/s Schluss. Nicht viel besser sieht es bei Kurznachrichtendiensten aus (z.B. SMS): gerade einmal 160-Zeichen-Nachrichten möglich. Richtig interessant wird die Datenübertragung für mobile Anwender aber erst, wenn UMTS (Universal Mobile Telecommunications Systems) flächendeckend verfügbar ist.

HSCSD

Abkürzung für "High Speed Circuit Switched Data" o Neuerer Standard im GSM-Netz, der im Zeitalter der Unified Messaging Services (Bündelung der Dienste Mail, Fax, SMS) schnellere Verbindungen erlaubt. Die Softwarelösung (!) erhöht die Geschwindigkeit von gegenwärtig 9.6 kbit/s auf 14.4. kbit/s in einem einzelnen Traffic-Channel. Durch Multiplexing von bis zu vier Funkkanälen.ist es darüber hinaus möglich auf 57.6 kbit/s zu gelangen - immerhin sechs mal schneller als die ursprüngliche Traffic-Rate des GSM Netzes und nicht weit von den 64 kbit/s des ISDN-Standards entfernt. Durch Datenkompression sind sogar noch höhere Geschwindigkeiten möglich. Eine High-Data-Transmission erlaubt es zukünftig sogar Live-Bilder direkt auf das Handy zu übertragen. HSCSD nutzt die gleiche leitungsvermittelte Technik, wie sie auch bei der Sprachkommunikation eingesetzt wird. Im Gegensatz dazu verwendet GPRS mehrere Funkzeitschlitze gleichzeitig (Multislot-Technik) und erreicht so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 171 KBit/s. GPRS basiert ähnlich wie das TCP/IP-Protokoll auf der Vermittlung einzelner Datenpakete und sendet nicht auf einem kontinuierlichen Datenstrom.

imode

iMode ist ein aus Japan kommender Handy-Standard, der mit Hilfe von cHTML Inhalte aus dem Internet auf Handys darstellen kann. Im Gegensatz zu WAP hier zu Lande erfreute sich iMode in Japan sofort größter Beliebtheit. Nur zwölf Monate nach der Einführung hatten etwa vier Millionen Japaner zugegriffen.

Instant Messaging / ICQ

Das Instant Messaging ist eine Kommunikationsform, die es den Internet-Nutzern erlaubt, festzustellen, ob Freunde oder Familienmitglieder gerade online sind. Sollte dies der Fall sein, können Nachrichten direkt verschickt werden, so dass eine online-Unterhaltung in Echtzeit möglich wird.

IMEI

International Mobile Equipment Identity, internationale Erkennungsnummer für Mobilgeräte und Zubehör. Abrufbar bei Handys mit der Eingabe von *#06#.

IrDA

Von der Infrared Data Association (IrDA) wurde ein gemeinsamer Standard zur Datenübertragung mittels Infrarotlicht spezifiziert. IrDA ermöglicht den Datenaustausch zwischen Laptop und der verschiedenen Peripheriegeräten wie Handy oder Drucker.

Java

Java ist eine von der Firma SUN entwickelte Programmiersprache für Hypermedia-Dokumente, die dem Entwickler erlaubt, WWW-Seiten mit verschiedenen, auch interaktiven Spezialeffekten auszustatten. Zur Ausführung von Java-Programmen wird eine "Java Virtual Machine" benötigt. Diese ist heute in den verbreiteten Browsern eingebaut. Damit lassen sich Java-Programme auf nahezu jedem Computer, unabhängig von dessen Hardware oder Betriebssystem ausführen - und im Prinzip auch auf Fernsehern, Rasenmähern und Telefonen.

Ursprünglich war Java zur Steuerung von Set-Top-Boxen auf Fernsehgeräten gedacht. Die Einführung der neuen Sprache versetzte die Software-Industrie aber in eine allgemeine Aufbruchstimmung. Mit ihr verband sich die Vorstellung vom einfachen und preiswerten Netzcomputer (NC), der keine Festplatte mehr besitzt, sondern sich die Programme bei Bedarf aus dem Internet lädt. Weil solche Computer keine Betriebssysteme wie Windows benötigen, wäre es außerdem möglich, die Dominanz der Firma Microsoft zu brechen. Außerhalb der USA standen die Telefonkosten einem solchen Konzept jedoch immer im Weg. Bei den so genannten Intranets (auf Internet-Technik basierende PC-Netze innerhalb von Unternehmen) versprachen sich viele Firmen allerdings Kostensenkungen durch die simplen Netzcomputer. Hier wird die Software nicht aus dem Internet, sondern von einem zentralen Server innerhalb der Firma geholt.

1999 will Sun die Verbreitung von Java weiter vorantreiben und gibt den Quellcode, das Herzstück der Programmiersprache, an Software-Entwickler umsonst weiter. Lizenzgebühren müssen die Entwickler nur noch zahlen, wenn sie mit Java erstellte Programme verkaufen.

J2EE

Abkürzung für "Java 2 Enterprise Edition" - http://java.sun.com/j2ee/

J2ME

Java 2 Platform, Micro Edition. Java Plattform zurApplikationsentwicklung von Consumer-Devices wie Handys, Pager, PDA, etc.

Location Tracking - LBS

Technik für die Mobiltelefonie, mit deren Hilfe Handy-Benutzer lokalisiert werden können. Dadurch lassen sich z.B. Handy-Anrufe an eine Notrufnummer effizienter bearbeiten. Die Technik wird aber auch neue Marketingmöglichkeiten eröffnen: So könnte zum Beispiel eine Person, die an einem McDonald's-Restaurant vorbeigeht, über ihr Mobiltelefon ein SMS erhalten, mit dem Aufruf, dass alle Mc Donald Restaurants zu boykottieren sind bis dass die USA den Irak verlassen hat und ein Staat Palästina geboren und international anerkannt ist.

MMS

Abkürzung für "Multimedia Messaging Services" o MMS ergab sich aus der Weiterentwicklung der Bild- und Textübertragung in Mobilfunknetzen per SMS. Via MMS können Handy-Nutzer unterschiedliche Medien wie Texte, Bilder, Animationen, Video- und Audiosequenzen zu einer z.B. SMS-artigen Nachricht verarbeiten und anschließend verschicken. Technologisch fungiert MMS als IP-basierte Lösung für die Übertragung der Inhalte über verschiedene mobile Endgeräte hinweg.

Mobile Commerce

Als Basis für diese Entwicklung vom E-Commerce zum Handy-basierten M-Commerce (Mobile Commerce) dient das Wireless Application Protocol (WAP). Das Protokoll erlaubt die Übertragung von Internet-Seiten im WML-Format. Diese stammen entweder von WAP-Servern mit eigenen Inhalten oder werden über WAP-Gateways aus bestehenden HTML-Seiten erzeugt. Neben der reinen Informationsbereitstellung ist auch geplant, Finanztransaktionen vom Handy aus zu ermöglichen. Die Sicherung der Datenübertragung wird durch die Integration von WTLS in den WAP-Standard erreicht: Die Informationen gelangen verschlüsselt vom Handy zum Rechenzentrum. M-Commerce lässt sich aber auch mit SMS und MMS Technologie realisieren.

MyMMS

Deutschsprachiges Mobile Portal auf dem diverse MMS Services angeboten werden.

PDA

Personal Digital Assistant. Handheld Computer, meist mit Stifteingabe auf berührungssensitivem Display oder Tastatur. PDAs verfügen über ein integriertes Datenbankprogramm, um Adressen, Termine, etc. zu verwalten. In Kombination mit einem Datenmodem ist der Versand von E-Mails oder Fax-Nachrichten möglich.

PIN

P ersonal i dentification n umber, persönliche Identifikationsnummer für die SIM-Karte (Schutz vor Diebstahl). Nach dreimaliger Falscheingabe ist der PUK gefragt.

PIN 2

Personal identification number 2, persönliche Identifikationsnummer für den Teilbereich der SIM-Karte, der das Kosten-, Zeit- und Sicherheitsmanagement enthält. Nach dreimaliger Falscheingabe ist der PUK 2 gefragt.

Prepaid-System

Man bekommt keine Monatsrechnung sondern zahlt im Voraus. Nachladen kann man mit Kredit- oder Nachladekarten oder per Codes (je nach Anbieter), die man auf verschiedene Weise käuflich erwerben kann.

PUK

Personal unblocking key, persönlicher Entsperrcode für den PIN, nach zehnmaliger falscher Eingabe ist die SIM-Card unbrauchbar.

PUK 2

Personal unblocking key 2, persönlicher Entsperrcode für den PIN 2, nach zehnmaliger falscher Eingabe ist die SIM-Card teilweise unbrauchbar.

Roaming

Roaming (zu deutsch: herumwandern) beschreibt das Wechseln mobiler Stationen innerhalb verschiedenen Mobilfunknetzen.

Beispiel Handy: Um im Ausland das Handy nutzen zu können, muß i.d.R. auf Dienstleistungsangebote und Kommunikationsnetze fremder, ausländischer Dienst-Anbieter zurückgegriffen werden. Dabei wird die Abrechnung der in Anspruch genommenen Dienste ausländischer Provider und Netzanbieter vom eigenen, heimischen Provider übernommen, der seinerseits intern mit dem jeweiligen Fremdanbieter abrechnet. Häufig werden beim Roaming zusätzlich zu den üblichen Kommunikationsgebühren sogenannte "Roaming-Gebühren" berechnet, welche u.U. die Kosten für den Roaming-Service drastisch in die Höhe treiben können.

SMS

Abkürzung für "Short Message Service" Mit diesem Service können Textnachrichten an Mobilfunk-Teilnehmer in aller Welt versendet werden.

Im Gegensatz zu Sprache erreicht die SMS-Nachricht ihren Empfänger selbst dann, wenn dieser gerade mit seinem Handy telefoniert. Maximal bis zu 160 Zeichen dürfen die solchermaßen auf den Weg gebrachten Kurzmitteilungen umfassen, ohne daß man dafür irgendeine Zusatzausrüstung benötigt. Der Nachrichten-Text wird dabei einfach auf der Handy-Tastatur eingetippt und an die gewünschte Empfänger-Nummer geschickt. Das Internet hat zudem den SMS-Service noch um eine interessante Variante erweitert. Statt des mühsamen Eintippens auf der Handy-"Tastatur" schickt man die SMS-Mitteilung einfach auf einer Webseite ab.

Neben kostenpflichtigen Diensten von Internet- und Mobilfunk-Providern gibt es zahlreiche Internet-Services, die Services zum Nulltarif anbieten. Man benötigt keinen Operator und keinen Account, ein Internet-Zugang ist die einzige Voraussetzung, um in Sekundenschnelle bis zu 160-Zeichen lange Nachrichten an einen Handy-Besitzer irgendwo auf der Welt zu verschicken

SIM-Karte

Abkürzung für "Subscriber Identity Module" o Als Mobilfunkberechtigungskarte ermöglicht sie beispielsweise die Netz-Nutzung eines Mobilfunkanbieters.Auf der SIM-Karte sind in dem Fall Daten wie die PIN, das individuelle Telefonbuch und die Rufnummer des Mobilfunkteilnehmers gespeichert.

SMIL

Abkürzung für "Synchronizised Multimedia Integration Language" o Die Skript-Sprache erlaubt den Programmierern die Gestaltung bzw. Einbindung von Sound-, Text-, Grafik-Animationen und Video in Web-Sites. MMS (Multimedia Messages) sind auch in SMIL programmiert.

SMIL spricht sich wie "smile", also "smeil") o Das Standardisierungsgremium World Wide Web Consortium (W3C) hat Mitte 1999 einen neuen Entwurf für den Multimedia-Standard SMIL veröffentlicht. Die Skript-Sprache erlaubt den Programmierern eine effektivere und einfachere Gestaltung bzw. Einbindung von Sound-, Text-, Grafik-Animationen und Video in Web-Sites und z.B auch MMS (Multimedia Messages). Außerdem soll SMIL wesentlich die Übertragung der Daten zum Anwender beschleunigen. Das W3C hatte SMIL in der Version 1.0 bereits im Juni 1998 der Öffentlichkeit vorgestellt. Wenige Monate später veröffentlichte Microsoft unter Mithilfe von Macromedia und Compaq Computer einen Gegenentwurf mit dem Namen "HTML+TIME" (Hypertext Markup Language-Timed Interactive Multimedia Extensions). Als Grund führten die drei Unternehmen an, SMIL 1.0 sei nicht interaktiv und multimedial genug. "SMIL Boston", nach seiner Verabschiedung wird der Standard "SMIL 2.0" heißen, hat nun die HTML+TIME-Vorschläge aufgegriffen und integriert. "Bei dieser Korrektur hatten wir einen zusätzlichen Unterstützer in Form von Microsoft", schmunzelte die W3C-Sprecherin Janet Daly bei der Vorstellung. Die größte Veränderung beim Übergang von SMIL 1.0 zu SMIL Boston stellt die verstärkte Einbindung der Extensible Markup Language (XML) dar. Zudem sollen künftig TV-Inhalte problemloser ins Internet gestellt werden können.

Gewisse Mobiltelefone können nach wie vor nicht einmal SMIL 1.0 sondern unterstützen nur ein Subset von SMIL 1.0 (z.B Nokia 7650).

Symbian

Ericson, Nokia und Motorola haben Mitte 1998 eine Allianz mit Psion geschlossen. Ziel des Joint-Ventures mit Namen Symbian war es, ein Betriebssystem für Smartphones zu entwickeln. Gemeint sind drahtlose Telefone mit intelligenten Zusatzfunktionen - am bekanntesten dürfte der Nokia Communicator sein. Damit wurde auch erfolgreich verhindert, dass Microsoft auch den Smartphone-Markt an sich reissen konnte.

T9

Technik, die eine vereinfachte Texteingabe bei Handys erlaubt: "vereinfachte Texteingabe durch automatische Worterkennung". Im Englischen wird T9 als "predictive text input" oder "Intelligent Typing" bezeichnet.
Durch die T9-Funktion braucht man jede Buchstabentaste nur einmal zu drücken - etwas 4-2-5-5-6 für H-A-L-L-O.

Traffic

Menge an Daten (meistens in Megabyte oder Kilobyte angegeben), die von deinem Netzprovider (Operatior) zu deinem Mobiltelefon fließen. Das Senden von eMails, SMS oder MMS oder das Herunterladen von WAP- oder Web Seiten verursacht Traffic.

Triband

Ein Triband-Gerät (auch Tripleband) kann über drei Frequenzbereiche kommunizieren. Solche bei uns erhältlichen Geräte arbeiten mit 900, 1800 und 1900 MHz und sind somit Europa/Amerika/Asien-tauglich.

UMTS

Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications Systems" o UMTS soll das GSM-System ablösen und ist ein Kompromiß zwischen dem Vorschlag von Ericsson und Nokia ("W-DCMA"-Gruppe) auf der einen und Siemens, Bosch, Motorola, Alcatel, Nortel, Sony und Italtel ("UMTS-Allianz") auf der anderen Seite.

UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, zwischen denen per Funkübertragung kommuniziert wird. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet. Über eine deutlich größere Bandbreite von 5 MHz als bei GSM (200 kHz) und das CDMA-Übertragungsverfahren (Code Division Multiple Access) sollen sich beliebige Inhalte (Multimedia-Anwendungen, der Download aus dem Internet und Videokonferenzen) mit der hohen Übertragungsrate von 2 MBit/s übertragen lassen. Das UMTS-Funknetz wird per Spezifikation in hierarchische Versorgungsebenen unterteilt, die unterschiedliche Transfergeschwindigkeiten zulassen.

UMTS ist damit bis zu 30 Mal schneller als ISDN (64 kBit pro Sekunde) und bis zu 200 Mal schneller als übliche GSM-Handys mit 9,6 kBit pro Sekunde.

Das Interessante an UMTS ist aber nicht nur die sehr hohe Übertragungskapazität, sondern auch die Unterstützung von verschiedenen Transportprotokollen. UMTS wird wie GPRS auch WAP unterstützen, und die künftigen Endgeräte werden auch weiterhin den aktuellen GSM-Standard unterstützen.

Unified Messaging

englische Bezeichnung für "vereinheitlichtes Nachrichtenhandling".
Unified Messaging wickelt die verschiedenen Kommunikationsaufgaben (wie Telefonieren, Faxen, die automatisch Anrufbeantwortung, E-Mailen, Dateiübertragung,...) über eine zentrale Instanz ab. Durch Unified Messaging Systeme (UMS) können Nachrichten unabhängig von Ort und Gerät ausgetauscht werden.


Der UMS-User erhält in der Regel eine Fax-/Rufnummer und eine E-Mail-Adresse. Alle eingehenden Nachrichten werden in seine persönliche Nachrichtenbox im Internet geleitet. Über seinen PC mit Onlinezugang, übers Telefon oder Handy mit WAP Interface hat der User Zugriff auf seine Nachrichten, kann sie direkt beantworten, bearbeiten oder an ein beliebiges Endgerät weiterleiten. Erhält der User z.B. per Fax ein Angebot in seine Nachrichtenbox, so kann er online den Auftrag schriftlich erteilen, und der Text wird dann z.B. als Postbrief zugestellt.

WAP

Abkürzung für "Wireless Application Protocol" WAP ist ein Protokoll, das die Übertragung und Darstellung von speziellen Internet-Inhalten auf Geräten mit eingeschränkter Darstellung, wie zum Beispiel Handys oder Handhelds, PDAs, definiert.

"WAP" ist eine von Ericsson, Motorola, Nokia und Unwired Planet initiierte Spezifikation und definiert u.a. Eckwerte für sogenannte Micro-Browser, mit denen Web-Inhalte auf dem Handy-Display dargestellt werden. Für die Darstellung im Handy-Display wurde zudem WML entwickelt, die "Wireless Markup Language". Da Bilder und umfangreiche Grafiken im WAP nicht darstellbar sind, müssen entsprechende Inhalte im WML-Format bereitgestellt werden. Außerdem müssen die Netzbetreiber (Sunrise, Orange und Swisscom) spezielle WAP-Gateways einrichten, die Bilder aus üblichen HTML-formatierten Internet-Inhalten herausfiltern bzw. die HTML-Daten in WML-Dokumente konvertieren (vergleiche mit cHTML und iMode). Die meisten neuen Geräte (Handy oder Palmtop) haben einen speziellen Wap Browser bereits eingebaut, um WAP-Inhalte darstellen zu können.

WAP-Push

In der Version 1.2.1 (Juni 2000) wurden Push-Dienste im WAP-Standard spezifiziert. Im Gegensatz zu den üblichen Pull-Anwendungen, bei denen der Benutzer explizit eine Seite anfordern muss, können bei WAP-Push unaufgefordert Nachrichten auf das Display des Handys geschickt werden. Zusätzlich zu einem kurzen Text wird dem Handy ein Link auf eine WAP-Seite geschickt, die unmittelbar geladen werden kann. Die ersten WAP-Push-fähigen Endgeräte werden bereits von den Herstellern ausgeliefert.

WML

Abkürzung für "Wireless Markup Language" o In XML definierte Beschreibungssprache zur Darstellung von Internet-/WAP-Inhalten auf mobilen Kleinstgeräten wie Handys oder PDAs. Im Prizip ist WML ähnlich wie HTML aufgebaut: Bilder und umfangreiche Grafiken sind im WAP mit WBMP darstellbar. Damit Handy- und Palmtop-Besitzer aber auch auf Internet-Inhalte im HTML-Format zugreifen können, werden spezielle WAP-Gateways bei den Netzbetreibern aufgestellt. Diese Gateways filtern Bilder aus Internet-Inhalten heraus und übersetzt die HTML-Daten in WML-Dokumente.